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Naturheilkunden

Die Naturheilkunde betrachtet die Gesamtheit von Körper, Seele und Geist in einem ganzheitlichen Ansatz. Klassisch sie umfasst Bewegung, Ernährungs-, Hydrotherapie und Pflanzenheilkunde. Viele Methoden sind sanft und trotzdem wirksam. Viele Methoden wurden schon vor einigen hundert Jahren erfolgreich angewendet. Die besten Beispiele sind das Schröpfen und die Blutegeltherapie.

Naturheilverfahren sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Jedoch ist eine Kostenübernahme über die gesetzliche Krankenversicherung nicht immer Gewährleistet. Sinnvoll ist es, sich vorab zu informieren. Manche Privat- und Zusatzversicherung übernehmen die Kosten für eine Therapie beim Heilpraktiker.

Entgiftung/Detox

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In der Naturheilkunde und Alternativmedizin gehören Entgiften und Detox zu den wichtigsten Behandlungsmethoden. Müdigkeit, Leistungsabfall und Erschöpfung können erste Warnsignale des Körpers sein. Weiter sprechen Hautprobleme, Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme für eine Therapie die den Stoffwechsel anregt. Gönnen Sie ihrem Körper einen „Frühjahrsputz“. Basenfasten und Leberfasten sind besonders für Fasten Einsteiger geeignet, da nicht auf Essen verzichtet wird. Wer nicht so lange Fasten möchte kann auch mit Entlastungstagen wie den Hafertagen seinem Körper etwas Gutes tun.

Darmsanierung

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Unser Körper beherbergt eine unvorstellbare Anzahl von Bakterien. Auch wenn viele dieser Bakterien unbemerkt arbeiten, sind sie aber lebenswichtig. Bei einer gestörten Darmflora ist dieses Gleichgewicht gestört.

Dieses Gleichgewicht soll wiederhergestellt werden. Daher wird die Darmsanierung auch als Symbiose Lenkung bezeichnet.

Symptome für eine gestörte Darmflora können sich durch Durchfall, Blähungen und Verstopfung äußern. Auch das Reizdarmsyndrom, also eine Funktionsstörung des Darms ohne organische Ursachen kann eine Indikation für eine Darmsanierung sein. Weiter zählen Darmkrämpfe, Bauchschmerzen, Aufstoßen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Hauterkrankungen (zum Beispiel Neurodermitis)zu den Auswirkungen.

Ursachen sind multifaktoriell begründet. Oft ist eine einseitige und unausgewogene Ernährung, Medikamente und Stress mitbeteiligt.

Schmerztherapie

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Der Begriff der physikalischen Therapie umfasst Therapieverfahren, die auf physikalischen Methoden beruhen (z.B. Wärme, Kälte, Licht oder elektrische Reize). Physikalische Therapie wird ergänzend als Behandlungsverfahren angewendet.

Methoden sind Hydrotherapie (Wasser), Thermotherapie (Wärme) Schröpfmassage, Fußreflexmassage, Faszien Therapie, Schröpfen, Leberwickel, Körperwickel, Kinesio Taping, Medizinische Trainingstherapie, Bewegungstherapie und mehr.

Orthomolekulare Medizin

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Die orthomolekulare Medizin kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden. Sie kommt sowohl präventiv als auch unterstützend bei chronischen und akuten Krankheitsbildern zum Einsatz. Man spricht hier auch von einem erhöhten Bedarf. Um eine Unterversorgung des Organismus mit bestimmten Nährstoffen nachzuweisen, ist eine Untersuchung des Blutes und/oder des Urins notwendig. Die orthomolekulare Medizin richtet ihr Augenmerk also sowohl auf die Behandlung von Krankheiten, als auch auf die Erhaltung der Gesundheit mit der individuell passenden Dosis der einzelnen Nährstoffe. Sie hat damit auch eine präventive Ausrichtung. Zudem kann der Bedarf bei bestimmten Erkrankungen so erhöht sein, dass er auch nicht mit einer gesunden Ernährung zu decken ist.

Blutegeltherapie

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Die Blutegeltherapie hat sich seit Jahrhunderten als Naturheilverfahren bewährt. Bereits die Ägypter kannten ihre heilende Wirkung. Der Blutegel gibt während seines Saugvorgangs Wirkstoffe ab, die bei einer Vielzahl von Erkrankungen Linderung verschaffen können. Zur Therapie werden ausschließlich für den Gebrauch in der Humanmedizin gezüchtete Blutegel verwendet. Indikationen für eine Blutegeltherapie sind: akute und chronische Gelenkschmerzen, also auch Arthrose, Krampfadern, Sehnenscheidenentzündungen, Bluthochdruck, Rheumatische Erkrankungen, Mittelohrentzündung, Tinnitus, Durchblutungsstörungen sowie Furunkeln und Abszesse.

Neuraltherapie

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Die Neuraltherapie ist eine Injektionstherapie im Rahmen der Naturheilkunde, die hauptsächlich mit lokal anästhesierenden Injektionsmitteln wie Procain arbeitet.

Die Lokalanästhesie wird hierbei nicht zur Betäubung genutzt, sondern soll über verschiedene Wege den Organismus bei der Heilung unterschiedlicher Beschwerden und Erkrankungen unterstützen. Die Injektion erfolgt in der Regel in die Fettschicht der Haut. Das bedeutet, dass so genannte Quaddeln unter die Oberfläche der Haut gesetzt werden.

Phytotherapie

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Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen, durch deren Teile wie Blüten, Wurzeln oder Blätter, durch Pflanzenbestandteile wie ätherische Öle oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen (Phytopharmaka) wie Trockenextrakte, Tinkturen oder Presssäfte. Heilmittel aus der Natur gewinnen wachsende Bedeutung für eine Gesellschaft, in der ein sorgsamer Umgang mit der Gesundheit immer mehr im Mittelpunkt steht. Oftmals weisen pflanzliche Medikamente geringere Nebenwirkungen auf als ihre chemischen Alternativen. Die Phytotherapie kommt vor allem bei leichten Erkrankungen wie Erkältungen oder auch bei chronischen Beschwerden zur Anwendung. Sie eignet sich in der Regel nicht für den Einsatz in der Notfall- oder Intensivmedizin.